spotlight

Patrick Pigneter

spotlight

Fanclub

Mär
04

Gesamtweltcupsieg Doppel/ Vatra Dornei (RUM)

In jedem Weltcuprennen dieser Saison standen sie am Podest, zum Abschluss schafften sie den Sprung ganz nach oben: Christian Schopf/Andreas Schopf (AUT) feierten in Vatra Dornei, im letzten Rennen des Winters, in dem der Start wieder auf 8 Uhr vorverlegt und nur ein Lauf abgehalten wurde, den dritten Weltcupsieg ihrer Karriere. „Während der Fahrt hätte ich das nie für möglich gehalten“, resümierte Christian Schopf. „Jede Kurve war irgendwie komisch und wir haben immer nur gedacht: einfach weiterfahren. Erst im Ziel als wir die zeit gesehen haben, war mir klar, dass es ein guter Lauf war.“ Auch bei Andreas Schopf war die Freude groß: „ Es war ein schwieriges Rennen, es waren ständig andere Bedingungen und es war schwierig das Material immer richtig einzustellen. Wir waren den ganzen Winter immer knapp dabei, es ist schön, dass jetzt im letzten Rennen noch einmal alles aufgegangen ist.“ Erst zum zweiten Mal in ihrer Karriere durften sich Aleksandr Egorov/Petr Popov (RUS) über einen zweiten Platz im Weltcup freuen. Sie fanden für das heutige Rennen die optimale Materialabstimmung und ließen das gesetzte Doppel Pavel Porshnev/Ivan Lazarev hinter sich. „Es waren schwierige Tage, weil das Wetter immer anders war. Im ersten Weltcup hier war es im ersten Lauf unterschiedlich als im zweiten und heute wieder anders. Für jeden Lauf mussten wir den Schlitten anders präparieren und heute ist uns das endlich gut gelungen“, so Egorov. Patrick/Florian genügte der dritte Platz, um den Gesamtweltcup ein fünftes Mal zu gewinnen. Patrick blickt zufrieden auf die Saison zurück: „Ich habe alle Ziele erreicht, das Material passt, körperlich bin ich fit, ich kann beruhigt auf die nächste Saison blicken. Im Mai beginnt für mich dann schon das Sommertraining.“
Mär
04

Gesamtweltcupsieg Einsitzer / Vatra Dornei (ROM)

Nachdem die Bahnarbeiter in eine Nachtschicht eingelegt hatten und der Start auf acht Uhr vorverlegt wurde, konnten im mittlerweile frühlingshaften Vatra Dornei ein Lauf für Damen und Herren ausgetragen werden. Die Rennleitung entschied sich sicherheitshalber dafür, die Qualifikation nicht als eigenen Lauf abzuhalten, sondern Weltcup und Nationencup in einem Rennen mit nur einem Lauf zu fahren. Die Entscheidung erwies sich als richtig, denn als Ekatharina Lavrentjeva (RUS) und Patrick ihre Blumen entgegennahmen, schien bereits wieder die Sonne.

Mär
04

Tauwetter in Kindberg

Nach der so gut organisierten Weltmeisterschaft in Deutschnofen trat bei der nächsten Weltcupstation in Kindberg (Österreich) wieder der graue Alltag ein. Tauwetter hatte die Strecke arg in Mitleidenschaft gezogen, die Organisatoren sahen sich gezwungen, ein reduziertes Wettkampfprogramm durchzuziehen und auf gekürzter Strecke zu fahren. Dass dies den wahren Könnern sicher nicht entgegenkommt, ist erwiesen. Und da wurde auch Patrick Pigneter gewissermaßen Opfer der Umstände.

Mär
04

Eine triumphale Weltmeisterschaft

Patrick Pigneter krönte sich Ende Januar zum absoluten Rodelkönig 2013. Bei der Heim-WM in Deutschnofen gab es gleich drei Mal Gold für den Völser, der einmal mehr eindrucksvoll beweisen konnte, wie er sich auf Großereignisse bestens vorbereiten kann. Bei den stimmungsvollen Wettbewerben im Südtiroler Ort gab Patrick Pigneter vom ersten Tag an das Tempo vor. Im Doppelsitzer war der Völser zusammen mit seinem langjährigen Partner Florian Clara in beiden Läufen eine Klasse für sich und eroberte die WM-Krone mit klarem Vorsprung auf die österreichischen Paare Schopf/Schopf und Schopf/Schöpf, die sich die Podestplatzierungen teilten. Im Mannschaftswettkampf gab es auch die Goldmedaille für Italiens erste Mannschaft, in der Patrick wiederum als Doppelsitzer unterwegs war. Das Duo Pigneter/Clara, dazu Melanie Schwarz als Frau und Alex Gruber als Einsitzer-Mann distanzierte die russische Mannschaft überdeutlich.Die Krone setzte dem Ganzen der Einsitzerwettbewerb auf. Und es wurde ein Wettkampf auf des Messers Schneide, sehr am Nervenkostüm der Athleten zehrend. Doch Patrick Pigneter zeigte Klasse – und Nervenstärke.